Wie du deine Ziele richtig formulierst

Wenn ich mit jemandem spreche, frage ich oft:

Lebst du das Leben, das du dir wünschst?

Bist du wunschlos glücklich?

Die Antwort ist fast immer: Nein, ich wünsche mir noch … Ich weiß nicht, wie ich … erreichen kann.

Ich finde es schade und traurig, dass so viele Menschen unglücklich sind.

Die meisten Menschen leben in den Tag hinein, verrichten ihre Arbeit, kümmern sich um die Familie, Termine…aber haben keine (richtigen) Ziele. 

Ziele zu setzen ist wichtig. Ziele motivieren, geben Kraft und Energie. Es geht nicht nur darum, alle Ziele zu erreichen. Das ist nicht schlimm, wenn du nicht immer deine Ziele erreichst. Wichtig ist, dass du auf deinem Weg weitergehst, dich entwickelst, Neues lernst.

 

Ohne Ziele fehlt die Motivation und die Kraft

Ein Beispiel:

Du kommst in einer fremden Stadt an und weißt nicht, was du dort als Erstes machen sollst: Essen gehen, eine Sehenswürdigkeit anschauen oder im Hotel dein Zimmer beziehen.

Wenn du keine Entscheidung triffst, und dir keine Ziele setzt,  irrst du umher und kommst du nicht dort an, wo du hin willst.

Was ich immer wieder höre, warum viele Menschen keine Ziele setzen ist, weil sie Angst haben:

  • ihre Ziele nicht zu erreichen,
  • Verantwortung für Ihre Entscheidungen zu übernehmen
  • Ihre Komfortzone zu verlassen.

So bleibt alles beim Alten. Ohne Entscheidung: keine Ziele, keine Veränderung.

Wie du das ändern kannst?

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Ziele richtig formulierst.

 

Es gibt eine Methode, mit dem du leichter deine Ziele finden und erreichen kannst:

Zielsetzung mit dem S.M.A.R.T. Modell:

🎈 S wie spezifisch (Dein Ziel sollte konkret, eindeutig sein.)
🎈 M wie messbar (Woran erkenne ich, dass das Ziel erreicht ist? Wie kann ich es messen?)
🎈 A wie attraktiv, aktionsorientiert ( Dein Ziel sollte Lust machen, dich motivieren, Freude erzeugen)
🎈 R wie realistisch (Ziele können auch hoch sein, überschaubere, kleine Schritte) Etappenziele setzen!
🎈 T wie terminiert (Datum festlegen, Zeitlimit setzen!)

Dieses Modell kannst du überall einsetzen:im Beruf, bei Projekten, im Privatleben.
Es ist sehr hilfreich. 

Wenn du dir Ziele setzt, frage dich immer: WARUM will ich dieses Ziel erreichen? WAS habe ich, wenn ich dieses Ziel erreiche /erreicht habe? 

DEIN WARUM IST DEIN WAHRER MOTIVATOR!

Ziele helfen dir, deine Gewohnheiten, Überzeugungen verändern und im Leben motiviert weiterzugehen.

Wenn du über deine Ziele nachdenken möchtest, ist es ratsam, dass du alleine bist, dich entspannst und in dich hineinhörst. 

 

Meine 2 Tipps: 

1., Visualisiere jeden Morgen dein Ziel! 

Schließe deine Augen und stell dir eine Situation vor, dass du das Ziel bereits erreicht hast. Wie fühlst du dich dabei? 

Ein Beispiel: 

Möchtest du einen Urlaub am Meer machen? Visualisiere den Strand, Sand, Palmen… Stell dir vor, wie du am Strand liegst und die warme Luft auf deiner Haut spürst…

 

2., Setze dir verschiedene Ziele (zeitlich):

  • kurze Ziele: Z.B: 1-3 Monate,
  • mittlere Ziele: 6 Monate, und
  • langfristige Ziele: 1-5 Jahre.

Wie setzt du deine Ziele?

Welche Ziele willst du erreichen? 

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

3 Tipps für mehr Selbstbewusstsein

 

Was ist Selbstbewusstsein?

Wenn man gefragt wird, was Selbstbewusstsein ist, antwortet jeder anders. Es gibt viele Definitionen dafür.

Im Duden steht folgendes:

„Das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt.“

 

Meine Definition:

Wenn man Selbstbewusst ist, dann ist man im Klaren im Inneren mit seinen Werten, Fähigkeiten und das zeigt man im Außen. Eine selbstbewusste Person verhält sich ganz anders, als einer, der wenig oder gar nicht selbstbewusst ist: die Körperhaltung, Sprache, Mimik …ist ganz anders.

 

Wenn Babys auf die Welt kommen, sind sie voller Vertrauen und Selbstbewusst. Im Laufe der Zeit wird man von den Eltern, Lehrern, und von verschiedenen Bezugspersonen umerzogen. Man hört oft, dass man nicht gut genug ist, dumm ist…werden Regeln aufgestellt, Glaubenssätze gebildet und eingeprägt, je nachdem, was man erlebt, was gesagt wird. Das prägt sich in uns ein. Wenn in der Familie viel gestritten wurde, dann streitet man auch öfters. Die meisten Muster übernehmen wir bewusst und unbewusst. Wir machen vieles genauso, wie unsere Eltern.

Als Erwachsene stehen wir da und denken oft, warum bin ich so unglücklich, warum kann ich mich nicht durchsetzen…? Es tauchen viele Fragen in uns auf.

Viele haben ein Problem mit sich selbst, aber wissen nicht wie sie das Problem lösen können.

Die Frage ist: Wie wird man selbstbewusster? Kann man selbstbewusst sein trainieren? Die Antwort lautet: Ja!

 

3 Tipps für mehr Selbstbewusstsein:

1.Triff eine Entscheidung (z.B.: Ich will mein Leben positiv verändern, möchte Selbstbewusster werden.)

2. Schaue nach Innen und mache dir bewusst, welche Glaubenssätze, Überzeugungen und Prägungen du hast und woher diese kommen.

3. Arbeite mit deinen Glaubenssätzen und verändere sie. (Bewusst machen, fühlen, loslassen, neue GS kreieren und verinnerlichen… Wie das genau funktioniert, erfährst du in meinen Coachings.)

Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass die Arbeit mit den Glaubenssätzen sich lohnt! Wenn man wirklich mit dem Thema beschäftigt und die Übungen längere Zeit macht, kann sich viel verändern: man wird glücklicher, zufriedener, entspannter…

 

Ich habe als Kind auch oft gehört: du darfst das nicht, du kannst das nicht, viele Verbote wurden ausgesprochen… Ich habe das akzeptiert, habe mich zurückgezogen und habe gedacht, dass mit mir etwas nicht stimmt. Meine Eltern haben Recht, sie sind ja Erwachsene, sie wissen das. Ich war lange Zeit nicht selbstbewusst.

Der Wendepunkt in meinem Leben

In meinem Leben ist vieles passiert und habe viel gelitten…bis vor einigen Jahren…im Jahr 2012.

Da war der tiefste Punkt in meinem Leben erreicht. Ich habe oft gedacht, warum lebe ich eigentlich? Ich lebe nur um zu leiden?

Ich habe nichts mehr weiter gewusst und mir konnte niemand helfen. Dann habe ich mir eines Tages gesagt, jetzt reicht, so geht es nicht weiter. Es muss was ändern, ich will mein Leben verändern. Ich habe es geschafft, mein Leben positiv zu verändern.

Heute bin ich eine selbstbewusste und glückliche Frau.

Ich gebe mein Wissen anderen weiter, damit jeder das erreichen kann, was ich erreicht habe: selbstbewusst, glücklich und zufrieden mit sich selbst zu sein. Neben Selbstbewusstsein ist Selbstliebe auch ein wichtiger Punkt im Leben. Darüber kannst du mehr hier lesen: Mein Weg zur Selbstliebe

Wie ist es bei dir? Bist du selbstbewusst genug? Schreib gerne deine Erfahrungen in den Kommentar.

Wenn du über Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstvertrauen… mehr erfahren möchtest, dann komm in meine Facebook Gruppe: Mission:Glück

 

 

 

 

 

Wie ich mit Trennungen umgegangen bin

Heutzutage trennen sich immer mehr Menschen und lassen sich scheiden. Wenn eine Versöhnung oder ein Neuanfang nicht in Frage kommt, ist oft die Trennung /Scheidung die beste Lösung. Emotional ist so eine Situation für jeden eine Belastung. Mit diesen Gefühlen können viele schwer umgehen, bzw. wissen sie nicht was sie machen und lassen sollten.

Meine Geschichte:

Ich kenne die Situation gut, was eine Trennung und Scheidung emotional bedeutet; habe selbst einige Trennungen und Scheidungen hinter mir. Für mich war es auch nicht leicht, obwohl meistens ich mich von den Männern getrennt habe. Ich war meistens enttäuscht, und habe mich einsam gefühlt. Ich habe mir die Frage gestellt, warum es mit der Beziehung nicht geklappt hat. Ich bin nach der Trennung einige Zeit alleine geblieben und um mich gekümmert: habe die Vergangenheit akzeptiert, meinem Ex-Partner und mir vergeben, habe ihn losgelassen und auf meine Zukunft konzentriert. Ich habe einiges ausprobiert, was ich in der Beziehung nicht gemacht habe, mich weitergebildet, viel gelesen, mich besser kennengelernt und habe mich angenommen, wie ich bin. Ich wurde mit der Zeit immer glücklicher und zufriedener. Das haben die Menschen bemerkt und meine Nähe und den Kontakt zu mir gesucht. Ich habe nette Menschen kennengelernt. Wenn man frei von Erwartungen ist, dann passieren oft wunderbare Dinge.  So war es bei mir. Ich war 3 Wochen auf Kur und dort habe ich einen tollen Mann kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe wegen ihm umgezogen und ein neues Leben angefangen. Wir hatten eine schöne Zeit miteinander. Wir sind nicht mehr zusammen, aber die Entscheidung, umzuziehen, habe ich nie bereut. /Das ist die Kurzversion meiner Geschichte, sonst könnte ich darüber ein Buch schreiben./

 

 

Was eine Trennung bedeutet:

Eine Trennung / Scheidung ist nicht einfach, was Gefühle betrifft. Die meisten sind traurig, fühlen sich verletzt und einsam. 

Ich erlebe sehr oft in meinen Beratungen, dass Menschen sich trennen und kurz danach wieder in einer Beziehung sind. Sie wollen sich nicht mit ihren Gefühlen auseinandersetzen, möchten nicht alleine sein und brauchen Gesellschaft.

Wenn man nach einer Trennung bald in eine neue Beziehung geht, das funktioniert meistens nicht langfristig. Da nimmt man alle negativen Gefühle und  Ballast aus der vorigen Beziehung in die neue Partnerschaft mit. Damit ist die neue Partnerschaft von  Anfang an vorbelastet. Man vergleicht den Ex-Partner/In mit dem neuen Partner/In. Der neue Partner ist anders und kann nichts dafür, was in der vorigen Beziehung passiert ist. Deswegen ist die Aufarbeitung und Loslassen der alten Beziehung ganz wichtig. Dieses Prozess braucht natürlich Zeit. Wenn man alles hinter sich gelassen hat, kann man Vorurteilsfrei in eine neue Beziehung starten. 

 

  Nachdenken

 

Meine Tipps, wie du mit einer Trennung am besten umgehst:

1. Trenne dich möglichst friedlich und vermeide Streitigkeiten. Es hilft niemandem, böse auf den anderen zu sein. Damit schadest du dich selbst.

2. Akzeptiere die Situation /die Trennung oder Scheidung/, so wie es ist. Halte nicht an deinem Ex-Partner und an der Beziehung fest. 

3. Stehe zu deinen Gefühlen und lasse sie zu. Sage zu dir: Ich bin traurig, ich nehme dieses Gefühl an. Weinen tut oft gut und wirkt reinigend, befreiend. Wenn du die Gefühle, wie Traurigkeit, Hass, Verzweiflung, Ohnmacht versteckst und nicht auslebst, sondern in dich hineinfrisst, damit tust du dir nicht Gutes. Die negativen Gefühle können dich depressiv oder krank machen und sie verschwinden nicht, sondern kommen in einem späteren Zeitpunkt mit mehr Wucht oder Intensität ans Tageslicht.

4. Vergib und verzeihe deinem Partner/In und auch dir selbst. Es ist sehr wichtig, dir selbst auch zu vergeben. Vergebung ist befreiend, macht frei und glücklich. Mehr über Vergebung erfährst du hier: Warum Vergebung so wichtig ist.

5. Kritisiere dich nicht. Wenn du über dich denkst: ich bin so blöd, oder ich habe das… falsch gemacht, ich bin dumm…usw., damit tust du dir nichts Gutes. Verzeihe dir und nimm dich an, so wie du bist. Das ist eine wichtige Voraussetzung für Selbstliebe und Selbstvertrauen.

6. Nimm Zeit für dich alleine. /Mehr darüber im Blog: Warum Alleinsein dich bereichert/ Es ist wichtig, das Geschehene zu verarbeiten, Gefühle zulassen und alleine neu orientieren. Die Zeit, wie lange du alleine bleibst, bleibt dir überlassen. Es ist bei jedem verschieden: viele bleiben einige Monate oder sogar Jahre alleine. Alleine zu sein hat einige Vorteile: man hat Zeit für sich, Zeit für Hobbys und für Dinge, die man in der Beziehung nicht gemacht hat, man lernt neue Menschen kennen…usw. In der Beziehung steckt man vieles weg und verzichtet auf Einiges. Alleine braucht man auf niemandem Rücksicht zu nehmen.

7. Gehe raus, unternehme etwas alleine oder mit Freunden. Zu Hause alleine zu sein, nachdenken und trauern ist auch für kurze Zeit hilfreich, aber nicht sehr lange. Sonst fühlst du dich immer einsamer und bist du immer mehr in der Negativspirale drin.       

       

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag helfen konnte.

Wie ist es bei dir? Hast du schon eine Trennung hinter dir? Schreib gerne in den Kommentar. 

 

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen

Vielleicht fragst du dich, warum ich „glückliche Beziehungen“ in der Mehrzahl geschrieben habe? Weil mit einer Beziehung nicht nur eine Partnerschaft gemeint ist. Es gibt verschiedene Beziehungsarten. Zuerst schreibe ich allgemein über Beziehungen und dann gehe ich spezifischer auf die Paarbeziehung ein.

Ich fange von vorne an:

Was ist eine Beziehung?

Eine Beziehung ist eine Verbindung oder Kontakt zwischen einzelnen Menschen oder Gruppen.

Jeder Mensch hat mehrere Beziehungen in seinem Leben. (Z.B: zu den Eltern, Freunden, Nachbarn, Kollegen, zum Partner…) Beziehungen sind lebensnotwendig. Ganz alleine kann man nicht existieren.

Es gibt mehrere Beziehungsarten, wie: Beziehung zu dir selbst, Eltern-Kind-Beziehung, Freundschaft, Partnerschaft, Liebesbeziehung…

 

    Beziehungen sind wichtig im Leben.

 

Die wichtigsten Punkte für glückliche Beziehungen:

  • Selbstliebe; mehr darüber in meinem Blog: Mein Weg zur Selbstliebe.
  • Sich entschuldigen (Fehler eingestehen und sich entschuldigen)
  • Vergebung; mehr darüber hier: Warum Vergebung so wichtig ist.
  • Keine Erwartungen (Erwartungen bergen Gefahren von Enttäuschungen. Fordere kein Versprechen- das rächt sich.)
  • Dankbarkeit
  • Zuhören und miteinander reden
  • Andere gut behandeln (behandle dein Gegenüber so, wie du von ihm behandelt werden möchtest) ….usw

Zusätzlich für Partnerschaften gilt: 

  • Ähnlichkeit (in Lebensvorstellungen, Interessen, Hobbys, Erwartungen an eine Beziehung
  • Sich gegenseitig unterstützen und fördern (unterstütze deinen Partner in seinen Interessen, Eigenschaften und in seiner Entwicklung
  • Keine Angst vor Trennung (wenn man sich auseinander entwickelt folgt oft die Trennung)
  • Glückliche Zweisamkeit (entsteht durch Gefühle, Wärme und Herzlichkeit)
  • Gespräche fördern
  • Körperliche Anziehung…

 

Es ist wichtig, mit sich selbst im Frieden zu sein und sich selbst zu lieben. Jeder ist für sich und sein Leben verantwortlich. Jeder kann selbst entscheiden, wie und mit wem man leben will.

In allen Beziehungen ist die Kommunikation sehr wichtig: man sollte respektvoll miteinander umgehen, den anderen und seine Meinung akzeptieren.

 

   Ein glückliches Paar

 

Warum scheitern viele Beziehungen? 

Beziehungen scheitern aus mehreren Gründen. Zum Beispiel: weil die Menschen:

  • nicht richtig oder zu wenig miteinander kommunizieren,
  • ungeduldig sind
  • sich selbst verachten,
  • keine oder wenig Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen haben.

Egal, wie die Situation jetzt aussieht; Man kann sie ändern. Kommunikation, Selbstliebe, Selbstbewusstsein …das alles kann man erlernen. 

Wenn du mehr dazu wissen willst nimm mit mir Kontakt auf.

Meine Facebook-Gruppe findest du hier:  Harmonische Beziehungen statt Beziehungsfrust

Mein Buch: Harmonische & glückliche Beziehungen leben, kannst du hier bestellen.

Mein Weg zur Selbstliebe

Über Selbstliebe wird sehr viel gesprochen und geschrieben. Es ist ein sehr wichtiges Thema. Selbstliebe & Selbstvertrauen sind die Schlüssel zu Allem. Ohne Selbstliebe & Selbstvertrauen ist ein glückliches & erfülltes Leben nicht möglich.

In diesem Blog erzähle ich dir, wie ich mich lieben lernte und gebe dir 5 Tipps + eine Übung mit.

Ich bin in einer strengen Familie aufgewachsen. Bei uns war, wie in vielen anderen Familien, Selbstliebe kein Thema.

Ich wurde gut erzogen, und meine Eltern haben mich geliebt. Aber ich war nicht selbstbewusst, habe mich selbst nicht geliebt und war mit mir oft unzufrieden. Ich habe auch,-wie sehr viele Menschen- die Liebe im Außen gesucht und gehofft, dass jemand kommt, der mich liebt und meine Wünsche erfüllt. Das hat nicht funktioniert. Ich wurde  immer wieder enttäuscht. Ich wollte ein Leben lang nicht frustriert und unglücklich leben, sondern wollte selbstbewusst, glücklich und frei sein.  In meinem Herzen habe ich immer gespürt, dass es etwas geben muss, so eine Art eine Lösung fürs Glücklichsein.

Ich habe vor vielen Jahren angefangen mich weiterzubilden und auch mit dem Thema Selbstliebe intensiv zu beschäftigen. Ich wollte alles über Selbstliebe erfahren und ein glückliches Leben führen. Ich habe unzählige Bücher gelesen, Seminare und Kurse besucht…  Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin und so viel lernen und erfahren durfte. Dadurch hat sich in meinem Leben sehr viel (positiv) verändert.

Ich habe gelernt: mich anzunehmen, so wie ich bin, mich lieben zu lernen, mir zu vertrauen…u.v.m.

 

Meditieren und die Ruhe genießen

 

Was ist Selbstliebe?

Selbstliebe, auch Eigenliebe genannt ist, dass du dich so annimmst und liebst, so wie du bist. Selbstliebe ist die Basis für jeden Bereich des eigenen Lebens um glücklich zu sein. Ohne dich selbst zu lieben, kannst du andere nicht lieben. Wenn du dich nicht liebst, dann suchst du die Liebe und Bestätigung im Außen. So wirkst du bedürftig. So kannst du nicht glücklich werden, weil niemand kann dir das geben, was in dir ist. Was du aussendest, das ziehst du an.

Ein schönes Zitat zum Thema Eigenliebe/Selbstliebe  von Oskar Wilde:

„Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.“

 

Wie entsteht Selbstliebe?

Eigenliebe entsteht im Inneren, durch Gefühle und Empfindungen. Eigenliebe heißt, mit sich selbst zu beschäftigen, etwas Gutes tun , gut um sich auf allen Ebenen zu sorgen: körperlich, geistig und seelisch.

Die körperliche Ebene ist die Körperpflege, die jeder Mensch macht. (duschen, Haare waschen, Zähne putzen, körperliche Fitness, Bewegung…)

Die geistige Ebene bedeutet, sich weiterzubilden, lesen, Neues lernen, sich mit anderen zu unterhalten, damit man geistig fit wird und bleibt.

Die seelische Ebene heißt: Gefühle zu haben und zu zeigen, Gedanken über sich und über die Welt zu machen.

 

Wo stehst du jetzt in Sachen Eigenliebe?

Mach eine Bestandsaufnahme. Stell dir folgende Fragen und beantworte ganz ehrlich:

•  Wer bin ich?

•  Was denke ich über mich?

•  Was fühle ich?

•  Wie fühle ich mich in meiner Haut?

Wenn du dich lieben willst, ist es wichtig, dass du dich von äußeren Einflüssen (von Ereignissen, Meinungen anderer, Konsequenzen…) befreist.

Merke auch: Selbstliebe ist beständig, es ist egal, was im Außen passiert. (unabhängig von anderen Menschen, vom Wetter, von deiner Laune…)

 

    glückliche Frau

 

Meine besten Tipps:

1. Nimm Zeit für dich.

Wann hast du das letzte Mal wirklich Zeit für dich genommen? Nimm heute mal 30 Minuten, wo du nur um dich kümmerst. Tue Gutes für dich. Lese ein schönes Buch, meditiere, geh in die Natur, mach einen Spaziergang…mach das, was dir Freude & Spaß macht.

2. Gönn dir etwas.

Wann hast du dir etwas gegönnt? Ist es schon lange her?

Dann gönn dir heute etwas. Es muss nicht (viel) Geld kosten. Es kann ein Spaziergang, ein Schaumbad oder eine Massage sein.

Wenn du einen Urlaub oder Ausflug (alleine) machen möchtest, hier findest du meine Tipps dazu: 6 Tipps zum alleine reisen.

3. Wofür bist du dankbar? 

Das ist eine der wichtigsten Übungen, die es gibt. Überlege dir, wofür du dankbar bist: an dir, in deinem Umfeld, an dem Tag…

Nimm ein Blatt Papier und schreib alles auf, was dir einfällt. Es muss nicht Großes sein, Kleinigkeiten zählen genauso. Zum Beispiel: Ich bin (sehr) dankbar, dass ich gesund bin. Ich bin dankbar, dass ich genug zum Essen habe. Ich bin dankbar, dass ich eine tolle Familie habe…

4.Verzeih dir selbst.

Egal, was war, was passiert ist, verzeih dir. Was geschehen ist, ist schon Vergangenheit. Verzeih dir, lass los und du wirst dich sofort besser fühlen.

5. Hör auf, dich zu kritisieren.

Man ist zu sich selbst oft kritischer, als zu anderen. Wenn etwas nicht gelingt oder schiefgeht denkt oder sagt man oft zu sich selbst: Ich bin so blöd. Ich bin dumm. Ich kriege das nicht hin…

Das tut dir nicht gut und stimmt meistens nicht. Hör auf mit dir so hart zu sein und negativ mit dir zu reden. Sei nett zu dir. Du bist gut, so wie du bist, du bist liebenswert. Denke positiv über dich. 

 

Die Übung: Aufwachen mit Selbstliebe

Das ist eine schöne Übung und eine meiner Lieblings-Übungen.

Direkt nach dem Aufwachen bleib noch ein bisschen mit geschlossenen Augen liegen und sag dir selber so etwas wie: „Ich freue mich auf den kommenden Tag. Ich bin neugierig, was mich heute Schönes erwartet. Ich bin dankbar, dass ich ausgeschlafen bin und dass es mir gut geht.“

Diese Übung hilft dir Selbstliebe aufzubauen und den Tag mit positiven Gedanken anzufangen.

Wenn du mehr über Selbstliebe & Selbstvertrauen erfahren möchtest, komm in meine Facebook Gruppe.