Warum das Alleinsein dich bereichert

Alleine zu sein /mindestens Zeitweise/ betrifft uns alle.  Für einige ist es positiv und für andere negativ.

Wer gerne allein ist, wird oft als langweilig, nicht sozial oder introvertiert angesehen.  Oft wird Alleinsein mit Einsamkeit gleichgesetzt. Dabei ist oft Alleinsein eine bewusste Entscheidung oder ein Bedürfnis. Es steigert die Zufriedenheit & Wohlbefinden und kann der Weg zur Selbsterkenntnis & Selbstverwirklichung sein.

 

 

Meiner Meinung nach sollte  jeder lernen, Zeit nur mit sich verbringen. Alleine zu sein heißt,  Zeit für sich selbst zu nehmen.

 

Wie nutzt man die Zeit alleine?

Es gibt viele Möglichkeiten, mit dieser Zeit etwas anzufangen oder sie zu nutzen. Einige Menschen, die nicht gerne alleine sind, fühlen sich einsam und vertreiben die Zeit mit Fernsehen, Spielen, Musik hören…usw.

Viele Menschen schätzen die Zeit die sie alleine verbringen: sie lernen etwas Neues, besuchen Kurse, oder Seminare, lesen Bücher und beschäftigen sich mit sich. Sie entwickeln sich weiter. Zum Beispiel: sie verarbeiten ihre Vergangenheit, lassen Alte Belastungen los, üben sie sich in Vergebung und schauen nach vorne.

Wenn man mit sich selbst beschäftigt, lernt man sich selbst besser kennen als bisher. Man wird selbstbewusster und lernt sich selbst zu lieben. Über Selbstliebe erfährst du hier mehr: Mein Weg zur Selbstliebe

 

  Meditieren und die Ruhe genießen

 

Jeder braucht Ruhe, wo man sich entspannen und zur Ruhe kommen kann. Da gibt es genug Möglichkeiten, z.B.: im Wald, in der Natur, im Urlaub, oder zu Hause.

 

Nach einer Trennung/ Scheidung ist es auf jeden Fall ratsam, einige Zeit alleine zu bleiben und nicht zu schnell in eine andere Beziehung zu gehen. Darüber erfährst du hier mehr: Wie ich mit Trennungen umgegangen bin.

 

   Lesen ist eine schöne Beschäftigung

Meine Geschichte zum Alleinsein:

Ich wurde als Kind oft alleine gelassen, weil meine Eltern sehr beschäftigt waren.  Ich habe das akzeptiert. Ich habe mich mit mir alleine beschäftigt: ich habe gespielt, gelesen, Tagebuch geschrieben, Musik gehört… Ich hatte einige Freunde, aber ich wollte nicht immer mit ihnen Zusammensein. Am Anfang war ich nicht immer froh, alleine zu sein, aber es hat sich mit der Zeit geändert. Ich habe die positiven Aspekte des Alleinseins für mich entdeckt und mit der Zeit habe ich immer mehr Gefallen daran gefunden. Ich bin gerne einige Zeit alleine, aber freue mich dann, wenn ich mit anderen zusammen bin. Es ist schön, mit Freunden etwas zu unternehmen, reden und Spaß haben. 

 Ich brauche immer wieder Zeit für mich und ich genieße diese Zeiten. Dabei ist mir nie langweilig, im Gegenteil: bei mir vergeht die Zeit so schnell. Jetzt fragst du vielleicht, was ich alleine mache?

Ich lese gerne, bilde mich weiter, meditiere, genieße die Ruhe, gehe in die Natur, reise. /Über alleine reisen habe ich einen Blog geschrieben: Alleine reisen- 6 Tipps für einen gelungenen Urlaub./ Ich bin gerne am Wörthersee und dort verbringe ich gerne meine freie Zeit. /Manchmal arbeite ich auch von dort per Handy/.

 

Mein Erkenntnisse über das Alleinsein:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Alleinsein mein Leben sehr bereichert hat. Ich habe zu mir gefunden, meine Wünsche und Ziele erkannt, meine Berufung gefunden, die ich heute lebe. Ich bin eine lebensfrohe Frau, die ihr Leben genießt.

 

 

Bist du gerne alleine? Wie verbringst du die Zeit alleine?  Ich bin neugierig auf deine Geschichte oder auf deine Meinung. Schreibe gerne in den Kommentar.

 

Mein Weg zur Selbstliebe

Über Selbstliebe wird sehr viel gesprochen und geschrieben. Es ist ein sehr wichtiges Thema. Selbstliebe & Selbstvertrauen sind die Schlüssel zu Allem. Ohne Selbstliebe & Selbstvertrauen ist ein glückliches & erfülltes Leben nicht möglich.

In diesem Blog erzähle ich dir, wie ich mich lieben lernte und gebe dir 5 Tipps + eine Übung mit.

Ich bin in einer strengen Familie aufgewachsen. Bei uns war, wie in vielen anderen Familien, Selbstliebe kein Thema.

Ich wurde gut erzogen, und meine Eltern haben mich geliebt. Aber ich war nicht selbstbewusst, habe mich selbst nicht geliebt und war mit mir oft unzufrieden. Ich habe auch,-wie sehr viele Menschen- die Liebe im Außen gesucht und gehofft, dass jemand kommt, der mich liebt und meine Wünsche erfüllt. Das hat nicht funktioniert. Ich wurde  immer wieder enttäuscht. Ich wollte ein Leben lang nicht frustriert und unglücklich leben, sondern wollte selbstbewusst, glücklich und frei sein.  In meinem Herzen habe ich immer gespürt, dass es etwas geben muss, so eine Art eine Lösung fürs Glücklichsein.

Ich habe vor vielen Jahren angefangen mich weiterzubilden und auch mit dem Thema Selbstliebe intensiv zu beschäftigen. Ich wollte alles über Selbstliebe erfahren und ein glückliches Leben führen. Ich habe unzählige Bücher gelesen, Seminare und Kurse besucht…  Ich bin sehr dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin und so viel lernen und erfahren durfte. Dadurch hat sich in meinem Leben sehr viel (positiv) verändert.

Ich habe gelernt: mich anzunehmen, so wie ich bin, mich lieben zu lernen, mir zu vertrauen…u.v.m.

 

Meditieren und die Ruhe genießen

 

Was ist Selbstliebe?

Selbstliebe, auch Eigenliebe genannt ist, dass du dich so annimmst und liebst, so wie du bist. Selbstliebe ist die Basis für jeden Bereich des eigenen Lebens um glücklich zu sein. Ohne dich selbst zu lieben, kannst du andere nicht lieben. Wenn du dich nicht liebst, dann suchst du die Liebe und Bestätigung im Außen. So wirkst du bedürftig. So kannst du nicht glücklich werden, weil niemand kann dir das geben, was in dir ist. Was du aussendest, das ziehst du an.

Ein schönes Zitat zum Thema Eigenliebe/Selbstliebe  von Oskar Wilde:

„Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.“

 

Wie entsteht Selbstliebe?

Eigenliebe entsteht im Inneren, durch Gefühle und Empfindungen. Eigenliebe heißt, mit sich selbst zu beschäftigen, etwas Gutes tun , gut um sich auf allen Ebenen zu sorgen: körperlich, geistig und seelisch.

Die körperliche Ebene ist die Körperpflege, die jeder Mensch macht. (duschen, Haare waschen, Zähne putzen, körperliche Fitness, Bewegung…)

Die geistige Ebene bedeutet, sich weiterzubilden, lesen, Neues lernen, sich mit anderen zu unterhalten, damit man geistig fit wird und bleibt.

Die seelische Ebene heißt: Gefühle zu haben und zu zeigen, Gedanken über sich und über die Welt zu machen.

 

Wo stehst du jetzt in Sachen Eigenliebe?

Mach eine Bestandsaufnahme. Stell dir folgende Fragen und beantworte ganz ehrlich:

•  Wer bin ich?

•  Was denke ich über mich?

•  Was fühle ich?

•  Wie fühle ich mich in meiner Haut?

Wenn du dich lieben willst, ist es wichtig, dass du dich von äußeren Einflüssen (von Ereignissen, Meinungen anderer, Konsequenzen…) befreist.

Merke auch: Selbstliebe ist beständig, es ist egal, was im Außen passiert. (unabhängig von anderen Menschen, vom Wetter, von deiner Laune…)

 

    glückliche Frau

 

Meine besten Tipps:

1. Nimm Zeit für dich.

Wann hast du das letzte Mal wirklich Zeit für dich genommen? Nimm heute mal 30 Minuten, wo du nur um dich kümmerst. Tue Gutes für dich. Lese ein schönes Buch, meditiere, geh in die Natur, mach einen Spaziergang…mach das, was dir Freude & Spaß macht.

2. Gönn dir etwas.

Wann hast du dir etwas gegönnt? Ist es schon lange her?

Dann gönn dir heute etwas. Es muss nicht (viel) Geld kosten. Es kann ein Spaziergang, ein Schaumbad oder eine Massage sein.

Wenn du einen Urlaub oder Ausflug (alleine) machen möchtest, hier findest du meine Tipps dazu: 6 Tipps zum alleine reisen.

3. Wofür bist du dankbar? 

Das ist eine der wichtigsten Übungen, die es gibt. Überlege dir, wofür du dankbar bist: an dir, in deinem Umfeld, an dem Tag…

Nimm ein Blatt Papier und schreib alles auf, was dir einfällt. Es muss nicht Großes sein, Kleinigkeiten zählen genauso. Zum Beispiel: Ich bin (sehr) dankbar, dass ich gesund bin. Ich bin dankbar, dass ich genug zum Essen habe. Ich bin dankbar, dass ich eine tolle Familie habe…

4.Verzeih dir selbst.

Egal, was war, was passiert ist, verzeih dir. Was geschehen ist, ist schon Vergangenheit. Verzeih dir, lass los und du wirst dich sofort besser fühlen.

5. Hör auf, dich zu kritisieren.

Man ist zu sich selbst oft kritischer, als zu anderen. Wenn etwas nicht gelingt oder schiefgeht denkt oder sagt man oft zu sich selbst: Ich bin so blöd. Ich bin dumm. Ich kriege das nicht hin…

Das tut dir nicht gut und stimmt meistens nicht. Hör auf mit dir so hart zu sein und negativ mit dir zu reden. Sei nett zu dir. Du bist gut, so wie du bist, du bist liebenswert. Denke positiv über dich. 

 

Die Übung: Aufwachen mit Selbstliebe

Das ist eine schöne Übung und eine meiner Lieblings-Übungen.

Direkt nach dem Aufwachen bleib noch ein bisschen mit geschlossenen Augen liegen und sag dir selber so etwas wie: „Ich freue mich auf den kommenden Tag. Ich bin neugierig, was mich heute Schönes erwartet. Ich bin dankbar, dass ich ausgeschlafen bin und dass es mir gut geht.“

Diese Übung hilft dir Selbstliebe aufzubauen und den Tag mit positiven Gedanken anzufangen.

Wenn du mehr über Selbstliebe & Selbstvertrauen erfahren möchtest, komm in meine Facebook Gruppe.